Die Gründer

Marie-Hélène Mathieu

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1929 in Tournus in Frankreich geboren. Als Sonderschullehrerin gründete sie 1963 O.C.H. (Office Chrétien pour Handicapés), eine französische christliche Hilfsvereinigung für Behinderte und publizierte die Zeitschrift „Ombres et Lumière“.

1971 gründet sie mit Jean Vanier die Internationale Vereinigung „Glaube und Licht“. 1979 wird sie als internationale Koordinatorin gewählt.

1984 wird sie von Johannes-Paul II. Mitglied des Päpstlichen Rates für die Laien ernannt; 1988 ist sie die erste Frau die in Notre-Dame (Paris) eine Fastenkonferenz hält und in 2005 wurde sie vom Papst Benedikt XVI. eingeladen als Teilnehmerin der Bischofssynode über die Eucharistie.

Marie-Hélène Mathieu wurde 2005 mit dem Ehrenkreuz Pro Ecclesia et Pontifice ausgezeichnet. Seit 2008 ist sie Kommandeur der Ehrenlegion.

Autorin mehrerer Bücher, leider nicht ins Deutsche übersetzt : « Mieux vaut allumer une lampe que maudire l’obscurité » , « Dieu m’aime comme je suis », « La lumière d’une rencontre » et « 40 ans d’histoire ».

Jean Vanier

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Jean Vanier ist im September 1928 in Kanada geboren als Sohn des Gouverneurs von Kanada und verbrachte seine ganze Jugend in der Marine bis 1950, studierte Philosophie und Theologie und unterrichtete einige Jahre an der Universität von Toronto.

Er zog 1964 zusammen mit Raphael und Philippe, zwei jungen Männern mit einer geistigen Behinderung in ein kleines Haus in Trosly-Breuil, nördlich von Paris. Dies war der Beginn der Arche. Heute gibt es weltweit rund 150 „Archen“ in 40 Ländern.

Gemeinsam mit Marie-Hélène Mathieu hat Jean Vanier 1971 die Bewegung „Glaube und Licht“ ins Leben gerufen.

1988 wurde Jean Vanier vom Papst Johannes-Paul II. eingeladen mit 60 anderen Laien an der Synode „Berufung und Sendung der Laien in Kirche und Welt“ teilzunehmen. 1997 empfängt er vom Papst den Paul VI. Preis. 2015 wurde ihm auch der Templeton-Prize verliehen. Jean Vanier ist seit 2016 Kommandeur der Ehrenlegion.

Autor vieler Artikel und Bücher über Gemeinschaft und Spiritualität. In die deutsche Sprache wurden übersetzt: „In Gemeinschaft leben. Meine Erfahrungen“ ; „Weites Herz. Dem Geheimnis der Liebe auf der Spur“ ; „Von den Wunden des Herzens. Wegbegleiter durch Zeiten der Depression“; „Ziemlich verletzlich, ziemlich stark: Wege zu einer solidarischen Gesellschaft“ (Mit Philippe Pozzo di Borgo und Laurent de Cherisey) ; „Ich und Du: dem anderen als Mensch begegnen“